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Kim Bagus

Kim Bagus, ehemalige Schülerin der Elisabethenschule, hat nach ihrem Abitur an der Elisabethenschule 1981 als Jahrgangsbeste eine vielseitige berufliche Laufbahn im Journalismus eingeschlagen. Sie studierte an der Goethe-Universität Frankfurt Mittelalter- und Neuere Geschichte, Politik und Germanistik und arbeitete bereits während ihres Studiums journalistisch für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den SWR Mainz. Später war sie als Redakteurin der F.A.Z. ausgewählt.

Einem Millionenpublikum wurde sie bekannt, als die zu Pro Sieben nach München wechselte, um als Reporterin vor der Kamera weltweit investigativen Themen nachzugehen. Die Sendung "Die Reporter" moderierte sie dazu im Studio auch selbst an.

Als Journalistin und Autorin realisierte sie anschließend zahlreiche Fernsehproduktionen, darunter Dokumentationen und Reportagen für ZDF, 3sat und arte. Auch als Buchautorin und Texterin ist sie tätig. Daneben hält sie Vorträge über ihre Exkursionsreisen in allen Ecken der Welt.

Ihre journalistische Arbeit verbindet sie heute mit ihrem Engagement für Geschichte und Denkmalschutz. Kim Bagus ist stellvertretende Vorsitzende des Geschichtsvereins Buchschlag. Sie realisierte unter anderem einen Film über die Geschichte der Villenkolonie Buchschlag und engagierte sich beim DreyEicher Grenzweg, dessen historische Informationen auch von ihr eingesprochen wurden. Sie gründete und leitete zwei Jahrzehnte lang die beliebte Veranstaltung „Offene Gärten“, bei der private Parkanlagen und Gärten der historischen Siedlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Kim Bagus setzt sich aktiv für den Erhalt des architektonischen Erbes und zeitgemäße Gestaltungssatzungen  ein.

Kim Bagus ist Rotarierin, dazu Mitglied in verschiedenen Jurys und in der Auswahlkommission der Studienstiftung des deutschen Volkes, deren Stipendiatin sie während des Studiums war-

Von der Elisabethenschule über die deutsche Medienwelt bis zum Engagement für die regionale Geschichte: Kim Bagus steht beispielhaft für einen Weg, auf dem sich journalistisches Arbeiten, historisches Interesse und gesellschaftliches Engagement verbinden.